Uneingeschränkter Zugriff auf Informationen

Google unterstützt ein freies und offenes Internet

Google fördert den uneingeschränkten Zugriff auf Informationen und versucht, Informationen im Web allen Nutzern zugänglich zu machen. Wir sind der Ansicht, dass eine Gesellschaft am besten funktioniert, wenn jede Stimme gehört werden kann, und dass unsere Nutzer sich den besten Überblick verschaffen können, wenn sie auf zahlreiche unterschiedliche Inhalte aus diversen Quellen zugreifen können. Daher entfernen wir Inhalte nur in ganz speziellen Situationen aus den Suchergebnissen, zum Beispiel aus rechtlichen Gründen, bei Verstößen gegen die Richtlinien für Webmaster oder auf Antrag eines Webmasters, der für die entsprechende Seite zuständig ist.

Die Google-Suchergebnisse spiegeln die im Internet verfügbaren Inhalte

Da unsere Suchergebnisse die Inhalte und Meinungen wiedergeben, die bereits im Web veröffentlicht wurden, werden unter Umständen auch Seiten gezeigt, die Vorurteile, negative Ansichten oder anstößiges Material beinhalten. Wenn die Worte in einer Suchanfrage mit dem Text auf einer umstrittenen Website übereinstimmen, wird diese Website möglicherweise in den Suchergebnissen angezeigt. Diese Inhalte spiegeln nicht die Meinung von Google wider, aber gemäß unserem Grundsatz des uneingeschränkten Zugriffs auf Informationen entfernen wir keine Links, nur weil einige Personen diesen Inhalten oder Ansichten eventuell nicht zustimmen.

Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Google-Suche

Wir arbeiten ständig daran, dass keine Seiten schlechter Qualität und keine irrelevanten Inhalte in den Suchergebnissen auftauchen. Wir können aber nicht alle Suchanfragen vorhersehen. Tatsächlich sind pro Tag 15 % der Suchanfragen vollkommen neu. Die Datenmenge im Internet wächst ständig und verändert sich, denn jede Sekunde werden Hunderte neuer Webseiten veröffentlicht. Daher versuchen wir, Algorithmen zu finden, die nicht nur die Qualitätsprobleme einer einzelnen, sondern die von Millionen Websites lösen.

In bestimmten Einzelfällen, entfernen wir aber trotz der Algorithmen bestimmte Inhalte manuell. Wir empfehlen Nutzern und Behörden, rechtliche Mitteilungen einzureichen, wenn Inhalte die geltenden Gesetze verletzen. Bei vielen Vorfällen, wie Verstößen gegen den Datenschutz, Persönlichkeitsverletzungen oder Hassreden, gibt es je nach Land unterschiedliche Bestimmungen und Gesetze. Informationen zu behördlichen Anträgen auf Löschung von Inhalten veröffentlichen wir immer in unserem Transparenzbericht. Sofern dies möglich ist, informieren wir auch die Websiteinhaber über derartige Anträge. Dazu nutzen wir die Search Console.

Der Schutz unserer Nutzer und die Einhaltung der Gesetze und kulturellen Bestimmungen in den beinahe 200 Ländern, in denen unsere Produkte und Dienste verfügbar sind, haben für uns oberste Priorität. Daher gibt es – trotz unserer Bemühungen, allen Nutzern umfassenden Zugriff auf Informationen im Internet zu geben – bestimmte Fälle, in denen wir Inhalte aus der Google-Suche entfernen:

Richtlinien
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  • Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern

    Wir blockieren Suchergebnisse, die zu Seiten mit Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern führen.

  • Personenbezogene Daten

    Auf Antrag entfernen wir personenbezogene Daten aus den Suchergebnissen, wenn wir der Ansicht sind, dass diese für Straftaten wie Identitätsdiebstahl oder finanziellen Betrug ausgenutzt werden könnten. Zu diesen Fällen gehören Daten wie Sozialversicherungsnummern, Bankkontonummern, Kreditkartennummern und Bilder von Unterschriften. Sollten bestimmte Angaben allgemein im Web verfügbar sein, zum Beispiel ID-Nummern auf der Website einer Regierungsbehörde, löschen wir diese Informationen in der Regel nicht. In einigen Fällen lehnen wir die Löschungsersuchen ab, wenn wir den Eindruck haben, dass jemand diese Richtlinien ausnutzen möchte, um andere Inhalte aus den Suchergebnissen entfernen zu lassen. Wir kommen auch Anträgen zur Löschung nicht einvernehmlich veröffentlichter sexuell expliziter Bilder oder Videos aus den Google-Suchergebnissen nach.

  • Gültige rechtliche Anträge

    Manchmal entfernen wir Inhalte oder Funktionen aus rechtlichen Gründen aus den Suchergebnissen. Dazu gehören beispielsweise Inhalte, die gemäß dem US-amerikanischen Urheberrechtsgesetz (Digital Millennium Copyright Act – DMCA) oder nach europäischem Datenschutzrecht angezeigt werden. Wir löschen auch Inhalte in lokalen Versionen der Google-Suche, um die örtlichen Gesetze einzuhalten, wenn wir über entsprechende Verstöße informiert werden. So entfernen wir zum Beispiel Inhalte aus der deutschen Version, die die Nationalsozialistische Partei verherrlichen, oder Inhalte aus der indischen Version, wenn diese religiöse Ansichten verunglimpfen. Wir unterziehen diese Löschanträge einer sorgfältigen Überprüfung, und stellen so fest, ob sie gerechtfertigt sind. Wenn es keine eindeutige rechtliche Grundlage zu solch einer Anfrage gibt, lehnen wir sie in der Regel ab. Sofern möglich, blenden wir für die entsprechenden Suchergebnisse eine Meldung ein, dass die Inhalte entfernt wurden, und melden die Löschung an lumendatabase.org. In diesem Projekt des Berkman Center for Internet and Society werden Einschränkungen der Redefreiheit im Internet verzeichnet. Einige Details zu den rechtlichen Anträgen auf Löschung aus unseren Suchergebnissen geben wir auch in unserem Transparenzbericht bekannt.

  • Spam und Malware

    Wir entfernen eventuell auch Websites aus den Suchergebnissen, die irreführende und manipulative Praktiken zur Täuschung der Nutzer oder der Suchalgorithmen einsetzen. In unseren Richtlinien für Webmaster haben wir erläutert, wie Webmaster Spamming vermeiden können. Außerdem wird dort auch das übliche Verfahren für einen Antrag auf erneute Überprüfung beschrieben, den die Webmaster stellen können, sobald die Richtlinienverstöße behoben wurden.

  • Anträge von Webmastern

    Wir entfernen Seiten aus den Suchergebnissen auf Antrag des Webmasters, der für diese Seite zuständig ist.

  • Potenziell anstößige Inhalte

    Bei bestimmten Suchfunktionen wie der automatischen Vervollständigung, bei denen wir Informationen proaktiv anbieten, unseren Nutzern die gesuchten Informationen so schnell wie möglich liefern, aber gleichzeitig möchten wir keine potenziell anstößigen Inhalte einblenden. Für diese Funktionen haben wir Richtlinien festgelegt, damit keine Hassreden, pornografische oder gewaltdarstellende Inhalte angezeigt werden. Trotz unserer Bemühungen kann es aber vorkommen, dass die Algorithmen derartige Inhalte auswählen. Daher freuen wir uns immer über Feedback unserer Nutzer, denn es hilft uns, die Algorithmen weiter zu verbessern und die Inhalte, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, ausblenden zu können.

  • SafeSearch

    Mit unserem Tool SafeSearch können Nutzer sexuell explizite Bilder und Inhalte mit extremer Gewalt für die Suchergebnisse blockieren. Eltern können SafeSearch nutzen, um Kinder vor diesen Suchergebnissen zu schützen. Nutzer des Tools sollten jedoch bedenken, dass SafeSearch nicht vollkommen sicher ist und dass unter Umständen explizite Inhalte angezeigt werden können.